50% der Temporärarbeiter erhalten innerst Jahresfrist eine Dauerstelle

Mehr Abwechslung und weniger Routine durch häufiges Wechseln des Arbeitsplatzes, des Unternehmens und der Kollegen: Temporärarbeit bietet Flexibilität und gleichzeitig die Möglichkeit, einen Einblick in verschiedene Unternehmen zu bekommen. Temporärarbeit kann auch eine nützliche Übergangslösung sein, um eine Festanstellung zu finden.

Die Swissstaffing-Studie zeigt, dass ca. 50 % der temporär Beschäftigten innert zwölf Monaten fest angestellt werden. Gleichzeitig können Sie sich im Laufe einer temporären Anstellung unverbindlich und ohne schlechtem Gewissen für weitere Stellenangebote (Feststellen) auf dem Stellenmarkt umschauen. Gerne unterstützen wir Sie dabei (hier gehts zur Online-Bewerbung).

Die Temporärarbeit hat im letzten Jahrzehnt einen massiven Boom erfahren. Ein wichtiger Grund dafür ist das durch die Globalisierung gestiegene Bedürfnis der Firmen nach Flexibilisierung. Aber auch auf Seiten der Arbeitnehmenden ist ein Trend in Richtung mehr Ungebundenheit und Abwechslung auszumachen.

Die Vorteile von Temporärarbeit

  • Sofortiger Arbeitsbeginn

  • Hoher Lohn und Spesen

  • Volle Unfall- und Krankenversicherung

  • Sie entscheiden, ob Sie einen Einsatz annehmen

  • Kurze Kündigungsfristen

  • Chancen auf eine Festanstellung erhöhen

  • Übergangslösung zwischen zwei Anstellungen

  • Sammeln von Berfuserfahrung

Swissstaffing-Umfrage
< Temporärarbeit in der Schweiz >

HR-Today
< Temporärarbeit ist attraktiv >

Erklärung Temporärarbeit

Beim Personalverleih handelt es sich um ein Dreiecksverhältnis zwischen Arbeitgeber, Einsatzbetrieb und Arbeitnehmer. Grundlage dazu ist das Arbeitsvermittlungsgesetz (AVG).

Beim Personalverleih wird zwischen Leiharbeit und Temporärarbeit unterschieden. Bei der Temporärarbeit handelt es sich um einen einzelnen Einsatz bei einem Einsatzbetrieb. Bei der Leiharbeit hingegen handelt es sich um das Überlassen des Arbeitnehmers an den Einsatzbetrieb, wobei die Dauer unabhängig von den jeweiligen Einsätzen ist.

Der Einsatzbetrieb hat das Weisungsrecht und die Fürsorgepflicht über den Arbeitnehmer.

Voraussetzungen

Für Temporärarbeit und Leiharbeit gelten folgende Anforderungen:

  • Öffentlich-rechtliche Betriebsbewilligung
  • Handelsregistereintrag
  • Zweckmässiges Geschäftslokal
  • Der Betrieb darf kein anderes Gewerbe betreiben, welches die Interessen von Arbeitnehmern oder Einsatzbetrieben gefährden könnte
  • Die Leitung obliegt einem Schweizer oder einem Ausländer mit Niederlassungsbewilligung
  • Eine Kaution zur Sicherung der Lohnansprüche muss hinterlegt werden

Rent a Person Personalberatungs AG erfüllt diese Bedingungen seit 1997.

Rechtsverhältnisse

Arbeitsvertrag

Der schriftliche Arbeitsvertrag umfasst den Rahmenvertrag und den Einsatzvertrag.

Rahmenvertrag

Der Arbeitnehmer geht mit der Verleiherin bei Temporärarbeit einen Rahmenvertrag ein. In diesem sind allgemeine Arbeitsbedingungen geregelt.

Einsatzvertrag

Im individuellen Einsatzvertrag werden die  jeweiligen Arbeits- und Lohnzahlungspflichten für den konkreten Einsatz geregelt.

Verleihvertrag

Der Verleihvertrag ist zwingend schriftlich und zwischen der Temporärfirma und der Einsatzfirma.

Einsatzvertrag

Im schriftlichen Einsatzvertrag werden folgende Punkte definiert:

  • Art der zu leistenden Arbeit
  • Arbeitsort und Beginn
  • Dauer oder Kündigungsfrist
  • Arbeitszeiten
  • Lohn, Spesen, Zulagen
  • Abzüge für Sozialversicherungen

Kündigungsfristen

In der Temporärarbeit sind bei unbefristeten Einsätzen während der ersten sechs Monate kurze Kündigungsfristen möglich.

Während der ersten drei Monate beträgt die Kündigungsfrist mindestens zwei Tage, wobei dies Arbeitstage sein müssen. Bei der 5-Tage-Woche ist somit eine Kündigung am Freitag mit Kündigungsfrist Samstag/Sonntag ungültig, weil Sie an diesen Tagen in der Regel keine neue Arbeit suchen können. Die Kündigungsfrist von 2 Arbeitstagen gilt für beide Seiten, also für den Arbeitnehmer und das Temporärbüro.

In der Zeit vom vierten bis und mit dem sechsten Monat beträgt die Kündigungsfrist mindestens sieben Tage.

Allgemeinverbindlich erklärte Gesamtarbeitsverträge

Arbeitet der Arbeitnehmer in einem Einsatzbetrieb, welcher einem allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsvertrag untersteht, hat der Arbeitnehmer Anspruch auf die darin festgelegten Lohn- und Arbeitszeitbestimmungen, in der Regel:

  • Mindestlöhne,
  • Lohnzuschläge für Überstunden,
  • 13. Monatslohn,
  • bezahlte Ruhe- und Feiertage,
  • Ferienanspruch,
  • Lohnfortzahlung bei Krankheit und Unfall,
  • etc.

Berufliche Vorsorge

Unbefristete Einsätze

Bei einem unbefristeten Einsatz haben Sie Anspruch darauf, ab Einsatzbeginn ins BVG (“2. Säule”) aufgenommen zu werden.

Befristete Einsätze

Wird ein Einsatz über 3 Monate hinaus verlängert, muss die Aufnahme ins BVG ab dem Tag der Einsatzverlängerung erfolgen.

Aufeinanderfolgende Anstellungen

Ab Beginn der 14. Arbeitswoche sind die Arbeitnehmenden immer versichert. Für alle Leistungen, welche durch die Beschäftigungsdauer des Arbeitnehmers im Verleihbetrieb definiert sind, werden Einsätze, die innerhalb von 12 Monaten bei demselben Verleihbetrieb geleistet worden sind, zusammengezählt. Wird bereits zu Beginn vereinbart, dass der Arbeitnehmer mehr als 3 Monate angestellt sein wird, so ist er von Beginn weg versichert.